Gesunde Lunge
Institut für Atemwegs- und
Lungenerkrankungen GmbH


Atmen Sie auf Nummer Sicher

Im folgenden sind die Untersuchungen Schritt für Schritt beschrieben. Selbstverständlich helfen wir Ihnen bei den einzelnen Übungen und erklären vor Ort jeden einzelnen Schritt.


Große Lungenfunktionskontrolle - Bodyplethysmographie

Bei der Bodyplethysmographie nehmen Sie in einer skigondelähnlichen Box Platz und werden gebeten, möglichst aufrecht zu sitzen. Das in Gesichtshöhe befindliche Mundstück ist so zu justieren, daß es bequem zwischen die Zähne genommen und fest mit den Lippen umschlossen werden kann. Achten Sie auf eine bequeme Sitzposition!

Zur Untersuchung selbst wird die Boxtür geschlossen, kann jedoch von Ihnen bei Bedarf jederzeit geöffnet werden!

Mit diesem Atemcheck-Gerät können nun mehrere Faktoren überprüft werden:
  1. Widerstandsbestimmung im Bereich der Bronchien
  2. Lungenvolumina-Messung
  3. Bewegungsfähigkeit der Luft durch die Bronchien

Bei etwaigen Einschränkungen, wie Bronchienverengungen oder vorübergehenden Lungenfunktionsstörungen werden die im folgenden beschriebenen Tests erweitert und wiederholt.

1. Test zur Lungenfunktionskontrolle

Um den Widerstand im Bronchienbereich und die Volumina Ihrer Lunge zu bestimmen, werden Sie vom Untersucher angewiesen, in einem bestimmten Tempo oberflächlich ein- und auszuatmen. Dabei wird für drei bis vier Atemzüge die Luftzufuhr kurz unterbrochen. (Bitte atmen Sie normal weiter!) Nach Aufhebung der Sperre werden Sie gebeten, den kompletten Inhalt auszuatmen und anschließend wieder alles einzuatmen. Dieser Vorgang wird wiederholt.

2. Test

Diese Übung dient zur Messung, wie gut die Luft durch Ihre Bronchien bewegt werden kann. Sie werden vorerst zu einigen ruhigen Atemzügen aufgefordert. Dann müssen Sie maximal einatmen und so schnell und so lange Sie können ausatmen. Abschließend ist maximal einzuatmen. Diese Übung wird wiederholt.

3. Extratest bei Bronchienverengung

Eventuell erhalten Sie vom Untersucher zwei Hübe eines Sprays oder eines anderen Mittels zum Einatmen in den Mund. Nach kurzer Einwirkzeit werden der erste und zweite Übungsteil wiederholt. Nur so können wir feststellen, ob es mit Zusatzhilfe zu einer normalen Bronchienweite kommt oder nicht.

4. Spezialuntersuchung bei Atemnot - Überempfindlichkeitstest

Wenn Sie zwar eine normale Lungenfunktion haben, zwischendurch aber - durch vorübergehende Verschlechterung der Lungenfunktion - unter Atemnot leiden, wird eine sogenannte Überempfindlichkeitsuntersuchung durchgeführt. Sie besteht im wesentlichen aus dem zweiten Übungsteil, wobei Sie nach einer standardisierten Methode Histamin oder Methacholin in einer Salzlösung in mehreren Konzentrationen einatmen. Am Ende dieser Spezialübung erhalten Sie einen bronchienerweiternden Spray.

Weiter zu Teil II ...


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